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 Schatten der Vergangenheit

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Dimenzio
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BeitragThema: Schatten der Vergangenheit   Fr Jan 17, 2014 5:16 am

(Das hier wird eine Mario-LoZ Crossover-Fanfiction,die ich schon eine Weile schreiben wollte aber bisher noch nie den Nerv dazu gefunden habe.Kommende Kapitel poste ich dann in unregelmäßigen Abständen hier.Kommentare,Kritik und ähnliches bitte in den Bewertungsthread.)

Endlich Frieden

Link schlurfte erschöpft und müde wie noch nie zuvor durch die Gänge des Schlosses.Er hatte es geschafft.Er hatte Ganondorf ein für alle Mal besiegt! Und auch wenn er ganz Hyrule vor seiner Tyrannei gerettet hatte,so fühlte er weiterhin eine beklemmende Leere in seinem Inneren.Es war als wäre Ganondorf immer noch dort draußen und würde weiterhin auf ihn warten.
Vermutlich wussten alle bereits von seinem Triumph,aber um auf Nummer sicher zu gehen dass die Nachricht alle erreichte,machte Link sich auf den Weg zum Thronsaal um Zelda über seinen Sieg zu berichten.Als er an der reich verzierten Doppeltür des Thronsaals ankam,hielt er kurz inne und betrachtete seine Kleidung.
"Der Held der Zeit...,"brummte er missmutig,während er seine mit Blut und Dreck verschmierten Kleider begutachtete,"Ich sehe eher aus wie jemand der versucht hat sich von einer Klippe zu stürzen."
Er holte ein letztes Mal tief Luft und stieß die Tür kräftig auf.Was er jedoch auf der anderen Seite vorfand war mehr als überraschend für ihn: Ein riesiges Bankett,über und über gefüllt mit Speisen aus aller Herren Länder.Dazu noch eine bunt gemischte Belegschaft aus all den Landstrichen,die Link aus Ganondorfs Sklaverei befreit hatte.Die kürzlich gekrönte Herrscherin Hyrules richtete ihren Blick auf ihn,als er eintrat.Link setzte ein verlegenes Lächeln auf und räusperte sich vernehmlich."Also...Wie ihr seht bin ich zurück und....ähm....habe Ganondorf besiegt,"kam die Neuigkeit
schließlich etwas kleinlaut. Wie es nicht anders zu erwarten war,kam von allen Anwesenden tosender Beifall,begleitet von nicht Enden wollenden Glückwünschen und Händeschüttelei.Für Link war das alles eine völlig neue Welt.Er war es überhaupt nicht gewohnt so sehr im Mittelpunkt von irgendeiner Veranstaltung zu stehen.Aber trotz all diesem Wirbel um ihn,ließ ihn ein Gedanke nicht los: Wer war der Vermummte aus Ganondorfs Festung?!
Kurz bevor Link Ganondorf erreicht hatte,war er von einem Unbekannten,bis ins Gesicht vermummten,angesprochen worden.Er wollte sich jedoch fürs erste nicht weiter darüber Gedanken machen müssen und richtete seine Gedanken wieder auf die Feierlichkeiten,die seinetwegen ausgerichtet wurden.
Auch wenn es niemandem aufgefallen war,so war der Vermummte die ganze Zeit über bereits auf der Feier anwesend gewesen. Sich im Schatten der Säulen des Thronsaals verbergend,beobachtete er die Gäste und musterte schlussendlich Link."Ganondorf hat ihm weniger zugesetzt als ich gehofft hatte,na ja...das macht bald auch keinen Unterschied mehr ahahaha..." murmelte der Fremde leise zu sich selbst und verschwand unbemerkt durch einen Seitenausgang in den Palast und die Dunkelheit der Nacht.
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Dimenzio
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BeitragThema: Re: Schatten der Vergangenheit   Mo Jan 20, 2014 6:59 am

Die Rückkehr

Es war zwar noch nicht finsterste Nacht,trotzdem war es dunkel genug um zu verhindern dass jemand den schnellen Tod des Nachtwächters entdecken konnte. Der Magier lockerte seinen Griff um die Kehle des jungen Mannes und ließ den leblosen Körper zu Boden sinken. Er war nicht nach Flipstadt gekommen um unnötige Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Immerhin gab es eine Person,der er sich unbedingt als erstes offenbaren wollte.
Eilig spurtete er von Gasse zu Gasse um weiteren Wächtern zu entgehen. "Solange sie den anderen Idioten nicht finden,bin ich sicher.Wenn sie seine Leiche entdecken wird das ein ziemliches Spektakel werden...ahahahahahahaha" murmelte er zu sich selbst und bog unauffällig auf die offene Straße ab.Dort,am anderen Ende der gepflasterten Straße,lag sein Ziel: Merlons Heim. Die Behausung des Zauberers sah,sowohl von Außen als auch von Innen, recht bescheiden aus. "Dafür dass er der Hüter des lichten Prognosticons ist,ist er ziemlich unauffällig." dachte er laut und beschleunigte seinen Schritt.Er hatte nicht vor sich aufhalten zu lassen. Auf dem Weg rempelte er gezielt eine alte Dame,die gerade mit ihrem Hund spazieren ging, über den Haufen und brachte einen abendlichen Jogger zum Stürzen.Die Beschwerden der beiden Anwohner ignorierte er unbekümmert und rannte nun schon fast auf die Tür des Hauses zu. Als er Sie schließlich erreichte,schlug er beinahe mit dem Kopf gegen das,in die Tür eingelassene,Fenster.
Tief Luft holend klopfte er drei Mal kräftig gegen die hölzerne Haustür,die ebenso blau erstrahlte wie der Rest des Hauses. Nach einigem leisen Gefluche von der anderen Seite,öffnete der Alte endlich etwas verschlafen die Tür.
Er grummelte etwas unverständliches in seinen ungekämmten Bart und begrüßte ihn etwas schroff ohne ihn dabei anzusehen:"Hallo? Gibt es etwas,dass ich für sie zu dieser verflixt späten Stunde noch tun ka...."Er verstummte als er seinen Blick auf das Gesicht seines Gegenübers richtete."A.....a.....a..aber....du müsstest TOT sein?!" stammelte er verdattert,mit deutlicher Beunruhigung in seiner Stimme.
Während er seinen Mantel ablegte,trat Dimenzio unaufgefordert in den Wohnbereich des Zauberers.Er machte sich daran das weiße Buch,das auf einem Sockel mit einer Vitrine ausgestellt war, zu untersuchen,als Merlon ihn unsanft beiseite schob."Finger weg!",knurrte er,"Was willst du hier,Dimenzio? Hast du uns nicht schon genug geplagt? Was gedenkst du dieses Mal zu tun?! Wieder versuchen alle Welten zu zerstören?" fuhr er leicht provokant fort.
Dimenzio hatte,wie beinahe immer, ein charmant bösartiges Lächeln auf den Lippen und ging in einem langsamen Tempo um Merlon herum,während er sprach:"Aber,aber......Merlon,ganz ruhig! Ich bin doch nicht hier um euch Schaden zuzufügen! Zur Zeit sind ganz andere dabei Pläne zu schmieden um euch und eure Trauerfiguren von 'Helden' ein für alle Mal zu beseitigen!",er spuckte das Wort 'Helden' regelrecht aus,als ob es in irgendeiner Art und Weise befleckt gewesen wäre,"Aber sei's drum! Ich dachte mir,dass es für euch von Vorteil wäre wenn ihr halbwegs darüber informiert werdet. Immerhin will ich eine gute Show sehen,sobald sich eure und deren Leute in die Haare kriegen! Und wie ginge das besser, als euch einen kleinen Vorsprung zu verschaffen?"
Merlon war sprachlos,nicht nur weil Dimenzio ihn nicht zu Wort kommen ließ sonder auch weil dieser ihm nun ein kleines;glühendes Amulett zuwarf."Im Moment brauchs du dir darüber keine Gedanken machen,alter Mann! Aber bald schon wird euch dieses Amulett hier mehrfach das Leben retten." kam die verheißungsvolle Erklärung in einem ernsten Ton von Dimenzio und bevor Merlon anfangen konnte all die Fragen zu stellen, die ihm bereits auf der Zunge lagen, war der Dimensionsreisende bereits mit einem Teleportzauber verschwunden. Das Letzte,das er vor seinem Teleport hörte, war das Läuten der Alarmglocken. Mit der Gewissheit,sowohl Merlon als auch Flipstadt eine tief sitzende Nachricht hinterlassen zu haben,verschwand er.
Merlon blieb ratlos zurück.Er wusste nicht mehr was er eigentlich tun sollte.Dimenzio hatte gesagt: 'Das Amulett würde bald ihre Leben retten.'Was könnte das bedeuten? Natürlich hieß es dass sie in Gefahr waren. Aber wer oder was war die Bedrohung?
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BeitragThema: Re: Schatten der Vergangenheit   Fr Jan 24, 2014 8:36 am

Zurück im Geschäft

Seit Wochen hatten die Helden des Pilzkönigreiches nun schon kein größeres Abenteuer erlebt,was ungewöhnlich war da sie für gewöhnlich immer von irgendeinem Toad gestört wurden um irgendeine Katastrophe abzuwenden. Als dies noch der Fall war,wünschten sie sich pausenlos Erholung und Freizeit. Nun war ihnen jedoch klar geworden,dass es nicht die Abenteuer selbst,sondern die Toads waren,die sie so in den Wahnsinn trieben. An sich waren sie ein sehr nettes und gastfreundliches Volk aber es gab da auch den einen oder anderen,der es mit der Hilfsbereitschaft zu weit trieb,sehr zum Leidwesen der Mariobrüder.
Jedenfalls waren die beiden nun schon seit einigen Wochen mehr oder weniger arbeitslos und wussten nicht wohin mit ihrer Zeit. Luigi verzog sich meist in den Keller um an seinem Tagebuch zu schreiben,während Mario regelmäßig durch die Länder des Pilzkönigreichs wanderte um irgendwo einen Notfall zu entdecken oder irgendeinen bösen Plan zu vereiteln.
Zu ihrer Enttäuschung passierte nichts dergleichen. Das einzige was die beiden ein wenig ablenkte war die Feier zu Daisys Geburtstag gewesen,die besonders Luigi aufgeheitert hatten. Dummerweise hielten die Feierlichkeiten nicht lange an und so mussten die Gäste bald schon abreisen. Die beiden hatten die Schnauze voll.Sie wollten wieder auf Abenteur gehen,losziehen um ihre Heimat zu retten und unzählige weitere verrückte Träume,die wohl leider weiterhin nichts als Träume bleiben würden.

An einem verregneten,düsteren Abend jedoch,kam Mario nach Hause geeilt und schlug beim Eintreten beinahe Luigi die Haustür ins Gesicht."Mama Mia...Mario pass auf! Du hättest mich verletzen können!" keuchte der grüne Klempner erschrocken als die Tür haarscharf an ihm vorbeizischte.Ohne eine Antwort zu geben,schleifte Mario seinen Bruder mit sich und rannte zum Schloss der Prinzessin.Auf dem Weg nach Toad Town erklärte Mario er ihm die Situation:
"Merlon ist gerade im Schloss erschienen. Er meint es ginge irgendetwas schreckliches vor und wir müssten sofort zu ihm kommen!"
Luigi verstand gar nichts mehr aber er befreite sich aus Marios Griff und stolperte ihm hastig hinterher.Die beiden legten eine enorme Strecke durch Wälder,Dörfer und die ganze Stadt zurück um zum Schloss zu kommen.
"Mario.....uff....warte mal...Warum haben wir nicht einfach die Transportröhre genommen?!" brachte Luigi krächzend und nach Luft schnappend hervor.Mario sagte nichts.Er hatte nicht darüber nachgedacht das Transportsystem des Pilzkönigreiches für so etwas Simples zu nutzen. Um die peinliche Stille zwischen den Beiden zu brechen,öffnete er die Tür und trat mit Luigi im Schlepptau ein.
Im Thronsaal wurden sie bereits von Merlon und Prinzessin Peach erwartet.Sie schienen beide ziemlich müde zu sein und insbesondere Merlon sah aus als ob er ein Gespenst gesehen hätte."Lange nicht gesehen Mariobrüder." sagte Merlon fröhlich."Allerdings habe ich schlimme Neuigkeiten für euch. Ich habe eine Information erhalten,nach der eine dunkle Macht sich in einer fernen Welt erneut erhebt und nach der Unterwerfung unserer beider Welten strebt. Ich habe mich kurz zuvor mit Merlee beraten und wir sind zu dem Entschluss gekommen,dass nur ihr uns helfen könnt.
Ich werde euch so bald wie möglich ein Portal herbeirüfen,mit dem ihr nach Hyrule gelangen könnt."
Als der Name Hyrule fiel wurden Peach,Mario und Luigi hellhörig. Sie hatten schon ewig nichts mehr von dort gehört und hatten auch jegliche Kommunikationsmöglichkeiten verloren. Sie alle freuten sich ein wenig auf ein mögliches Wiedersehen mit ihren alten Bekannten und Freunden.
Doch die Klempnerbrüder freuten sich am allermeisten auf das kommende Abenteuer. Denn nach allem was sie schon durchlebt hatten konnten sie ein solches Abenteuer erkennen wenn es sich ankündigte.

Doch auch die Dunkelheit schläft nicht. Ganz im Gegenteil! In der Nacht werden ihre Kinder noch aktiver und beginnen ihr finsteres Werk. Eines dieser Wesen war Dimenzio,der sich in diesem Moment im Schloss von Hyrule befand. Er hatte es genossen sich als Hofnarr auszugeben und die Gäste zu unterhalten. Zelda ahnte nicht,dass sie ihr Königreich verdammt hatte,als sie ihn bei sich aufnahm. Doch noch sollte sich nicht zeigen über welche kommenden Gefahren Dimenzio informiert war und mit welchen davon er sich zusammen tun würde.
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BeitragThema: Re: Schatten der Vergangenheit   Sa Jan 25, 2014 5:56 am

Auf nach Hyrule

Mario und Luigi hatten sich bereits mit den nötigsten Dingen für eine Reise nach Hyrule eingedeckt. Ihre Hämmer hatten sie, ebenso wie ein bisschen Reiseproviant falls das Portal sie nicht in die Nähe des Schlosses bringen würde.
Die Prinzessin hatte sich dazu entschieden erst später mit Merlon nachzukommen. Die Mariobrüder fanden es sowieso besser,wenn sie sich nicht um mehr Leute als nötig sorgen müssen während sie unterwegs waren. Als sie nun also wieder zurück zu Merlon kamen,war dieser bereits dabei ein Portal nach Hyrule zu öffnen."Ah...da seid ihr ja wieder! Ich bin fast fertig. Mit diesem Portal kömmt ihr in die nähe der Hauptstadt von Hyrule. Das dürfte euch den langen Marsch ersparen." sagte er gut gelaunt und konzentrierte sich wieder auf den Portalzauber. Es war eine große rot 'Masse' die einem leuchtenden Spiegel ähnelte. Mit ein paar einfachen Beschwörungsformeln stellte Merlon die Verbindung zwischen den beiden Welten her. Das Portal zeigte nun die Stadt mit ihren hohen Mauern und großen Türmen."Na dann..,"sagte er,"Macht dass ihr durchkom....wartet,was zum....?!"Das Portal flimmerte und gab dabei ein elektrisches Knistern von sich.Die rötliche Färbung schwang schlagartig zu einem dunklen Lila um. Man sah auch nicht mehr Hyrule,sondern eine Art Thronsaal,der aus einer Art 'schwarzem Marmor' zu bestehen schien. Auf dem Thron saß ein komplett in schwarz Gekleideter,der sein Gesicht mit einer Schädelmaske verhüllt hatte.Was jedoch fiel beunruhigender war, war das stählerne Konstrukt ,welches nun mit beunruhigender Geschwindigkeit auf das Portal zu stapfte."Halte es auf!"brüllte Mario verzweifelt,während Merlon versuchte den Strom des Portals wieder auf Hyrule zu lenken."Ich kann nicht. Irgendwas hält das Portal dort!" rief er zurück. Der Stahlkoloss stampfte indessen durch das Portal direkt in den Palast. Ihnen blieb beim Anblick des Giganten die Luft weg. Er war circa 3-4 Meter groß und schien nichts als eine Art von lebender Rüstung zu sein. Er trug keine Waffen,hatte allerdings in seinen Handflächen zwei kleine Kristalle eingeschraubt,was auf die Nutzung von Magie schließen ließ. Nachdem der Gigant durch das Portal gekommen war,brach die Verbindung kurzzeitig ab und das Portal kehrte wieder in rötlicher Farbe nach Hyrule zurück."Geschafft!"rief Merlon erschöpft und ließ sich zu Boden sinken.
Das einzige,das die Mariobrüder noch von dem Portal trennte war das gigantische Konstrukt,das sich nun daran machte sie mit Energieblitzen zu traktieren. Den Angriffen ausweichend,griffen sie ihren Gegner mit Blitz und Feuer an,konnten jedoch keinen sichtbaren Schaden anrichten. Verzweifelt versuchten sie ihn vom Portal wegzulocken und rannten dabei wild im Kreis um nicht von ihm getroffen zu werden. Als er ein Stück weit vom Portal entfernt war,sprangen die Beiden nach vorne und verschwanden durch das Portal. Der Koloss wollte ihnen hinterher aber Merlon schloss den Dimensionsspalt bevor er auch nur einen Schritt machen konnte. Erst jetzt wurde ihm bewusst,dass dieses Ding nun in ihrer Welt festsaß. Er musste die Prinzessin in Sicherheit bringen,solange der Koloss sie nicht beachtete und das war vermutlich ein Zeitfenster von nur wenigen Sekunden.

In Hyrule indess,schlugen die beiden Klempnerbrüder schmerzhaft auf dem Boden auf. Als sie durch das Portal gesprungen waren,hatten sie weder über die Höhe noch über den möglichen Untergrund auf dem sie aufkämen nachgedacht. Als sie sich beide aufgerappelt hatten,dachten sie beide an das Selbe: Sie hatten die anderen mit dem seltsamen Stahlkrieger alleine zurückgelassen. Sie sahen sich wehmütig an und wechselten die ganze Zeit über kein Wort miteinander,auch nicht als sie in die naheliegende Stadt eintraten und dort auf den Palast zuschlurften. Am Palasttor wurden sie jedoch bereits erwartet,allerdings nicht von Prinzessin Zelda oder Link." Ahahahahahaha...euch habe ich wirklich sehr lange nicht gesehen,es ist mir eine Freude euch in Hyrule begrüßen zu dürfen,insofern es noch lange genug steht um es zu genießen...." sagte Dimenzio in einem düsteren Tonfall,während er von Wachen flankiert auf die Beiden zuging.Bevor Mario und Luigi etwas sagen konnten,kam Dimenzio ihnen zuvor:"Sei einfach still und wartet ab! Ich bin auf eurer Seite. Ich war es der Merlon den Tipp gab und ich gab ihm auch das Amulett mit dem er herausfand,dass Hyrule in Gefahr ist. Auch wenn ich euch nur zu gerne Tot sehen würde....wir haben zu tun!"
"Wenn wir schon vom Tod sprechen,du solltest doch eigentlich in der Unterwelt verrotten!"fragte Mario vorsichtig und musterte seinen ehemaligen Feind skeptisch von oben bis unten. Dieser erwiderte in einem trockenen Tonfall nur:"Sagen wir einfach....dass der Tod komplexer ist als ihr es euch je vorstellen könnt und ich ihn in vollen Zügen verstanden habe."
Er bedeutet ihnen zu folgen und sie wurden von der Eskorte durch das Schloss geführt. Sie kamen an alten Gemälden,Kammern und Dienerquartieren vorbei,während Dimenzio ihnen die momentane Lage erklärte:
"Ich denke ihr habt bereits Bekanntschaft mit den Konstrukten geschlossen? Dachte ich mir doch! Diese Dinger waren nicht nur hinter euch her. Ich kann zwar offen sagen,dass ich nicht die reinste Weste habe aber diese Stahldinger wurden von jemandem geschickt,mit dem ich nicht gerechnet hatte. Ich habe aber im Gegensatz zu euch ein wenig mehr vollbringen können....aber seht es euch einfach selbst an."
Sie traten in den Thronsaal ein,wo drei der Stahlgiganten zerstört auf dem Boden aufgehäuft worden waren.
Mario und Luigi klappten die Kinnladen herunter."Wie habt ihr das gemacht?! Wir konnten nicht mal einen von ihnen loswerden!" fragte Mario ein wenig kleinlaut und besah sich die zerstörten Krieger genauer: Es sah so aus als wären die Metallpanzer von einem Schwert durchtrennt."Natürlich..."sagte er und klatschte sich mit der flachen Hand gegen die Stirn,"Es war Link....die Sache mit dem Masterschwert konnte ich mir noch nie merken."
Luigi,der ebenfalls die Überreste untersuchte, entdeckte etwas seltsames und brauchte nicht lange um zu kombinieren.Er drehte sich blitzschnell zu Dimenzio um."Wo sind die Kristalle aus den Handflächen,Dimenzio?"zischte er und packte den Magier am Kragen."Ahahaha,Ruhig Blut Luigi. Ich habe die Kristalle nicht entfernt,sondern Zelda. Sie wollte zu jemandem gehen der sich damit auskennt meinte sie und Link ist als ihr Leibwächter mit ihr losgezogen. Das wollte ich euch eigentlich schon eher sagen: Sie meinten sie wären erst in ein paar Tagen zurück. Währenddessen darf ich mich mit euch Idioten rumschlagen. Also macht nichts unnötig kaputt und verhaltet euch unauffällig,während ich mich um die wichtigen Dinge kümmere!"
Mario holte tief Luft und fragte:"Dimenzio? Wenn du uns schon nichts machen lässt,könntest du uns wenigstens einen Gefallen tun?"
Dimenzio runzelte die Stirn bedeutete ihm fortzufahren. "Du müsstest nur im Pilzkönigreich nach dem Rechten sehen und unseren Freunden dort gegen eins von diesen...Stahldingern helfen."
Dimenzio nickte nur beiläufig."Ich werde mich darum kümmern sobald ich hier fertig bin. Heute Abend werde ich mich darum gekümmert haben,hofft dass eure Freunde schlau genug waren zu flüchten..."
Die Brüder verabschiedeten sich von Dimenzio und ließen sich von den Wachen auf ihre Zimmer führen."Hier könnt ihr schlafen. Es ist nicht das beste aber immerhin etwas."brummte der Wachhauptmann durch seinen Bart und ließ sie alleine und ohne ein weiteres Wort zu wechseln schliefen sie schnarchend ein.

Dimenzio genoß seinen Verwaltungsposten. Er hatte diese Position nicht eingeplant aber die jüngsten Ereignisse hatten seine Sichtweise auf die Dinge verändert. Es gab da draußen irgendwas oder irgendwen, der gefährlicher war als alles was beide Welten bisher gesehen hatten. Die seltsamen Krieger waren zwar nicht die größte Herausforderung gewesen aber dennoch waren die Kristalle,die sie zur Anwendung von Magie verwendeten,eine beunruhigende Entdeckung gewesen.
Er war auf sie angewiesen,auch wenn es ihm noch so wenig in den Kram passte. Doch so sehr er auch versuchte sich an den Gedanken der Zusammenarbeit zu gewöhnen, fiel es ihm immer schwerer es gut zu finden.
Sein Hass auf jeden Einzelnen war unermesslich,insbesondere für die beiden Klempner aber er brauchte sie nun mal und durfte es nicht riskieren sie gegen sich aufzubringen."Wenn ich es will,kann ich sie später immer noch erledigen.ahahaha...."sagte er leise zu sich selbst und machte sich auf in sein Quartier um endlich ein wenig Schlaf abzubekommen. Seine Unterkunft lag in einem der hohen Ecktürme des Schlosses,aufgrund seiner Fähigkeit zu schweben,konnten ihm die Treppenstufen egal sein. Als er oben ankam und die Tür aufstieß,befand sich bereits jemand auf der anderen Seite."Du und dein Meister,ihr habt wirklich seltsame Wege euch zu zeigen!"stellte Dimenzio fest und besah sich die Frau vor sich: Sie trug eine Art Rüstung die auf halber Höhe mit einem Kleid verbunden war,es sah aus wie eine Uniform oder irgendetwas in der Art."Woher weißt du,dass ich für ihn arbeite?"fragte sie ein wenig verwirrt und hielt vorsichtig Abstand.Dimenzio kicherte ein wenig.Es hatte einen Klang,der einem einen Schauer über den Rücken jagen konnte."Nun,das Symbol auf deiner Rüstung und das auf den lebenden Rüstungen sind identisch und du hast mir gerade die Bestätigunh gegeben!"erklärte er sichtlich amüsiert.
Sie verzog das Gesicht und wandte sich von ihm ab,es schien als ob sie ein Portal herbeirief.Als dieses erschien,bedeutete sie ihm ihr zu folgen. Dimenzio zögerte kurz,kam ihr dann jedoch hinterher. Sie waren in dem dunklen Thronsaal,den sowohl Mario und Luigi als auch Link,Zelda und Dimenzio zuvor nur durch ein Portal gesehen hatten. Der Maskierte stieg von seinem Thron herab und ging auf ihn zu."Ich weiß nach was für einem Buch du strebst,Dimenzio. Und ich denke,dass ich eine Möglichkeit kenne um dir zu helfen...insofern du mir zuvor auch einen Gefallen tust!"
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BeitragThema: Re: Schatten der Vergangenheit   Sa Feb 08, 2014 12:29 am

Wenn zwei sich streiten...

Neben all dem,was dort draußen zwischen den Mächten des 'Guten' und des 'Bösen' geschah,gab es noch einen dritten Mitspieler. Jemand der seit unzähligen Äonen auf seine Befreiung wartete und diese rückte nun für ihn in greifbare Nähe.
Die kürzlich immer häufiger werdenden Dimensionsreisen hatten das Gefüge der Zwischenebene geschwächt und machten es umso einfacher ein Portal zu öffnen.
Doch keine Macht des Universums kann auf sich allein gestellt einem Gefängnis wie diesem entkommen. Insbesonder nicht wenn Argus,'der allsehende Wächter' mit der Aufgabe betraut war ihn zu bewachen.
Doch es gab genügend Machthungrige dort draußen,denen man mit ein paar leeren Versprechungen alles entlocken konnte. Er war alles andere als allein...

Sein Schädel schmerzte unglaublich. Er hatte die letzte Nacht kein Auge zugedrückt,nachdem er wieder im Schloss angekommen war. Das Angebot seines 'Feindes' hatte ihn zwar neugierig gemacht aber er konnte sich auch selbst um seine Pläne kümmern. Dimenzio wollte nicht riskieren,dass er sich seine eigene Konkurrenz schuf.
Er warf auf dem Weg zum Thronsaal einen flüchtigen Blick aus dem Fenster. Es war noch dunkel und vermutlich war er der einzige Mensch in der ganzen Stadt,der zu dieser Zeit bereits auf den Beinen war.
Als er die Tür zum Thronsaal aufstieß,wurde er jedoch eines besseren belehrt. Vor ihm stand jemand,den er bisher nur in Schriftstücken und auf Malereien gesehen hatte. "..Veran,wenn ich mich nicht täusche?" fragte er vorsichtig um auf Nummer sicher gehen zu können. Die Frau vor ihm nickte nur gelassen und ging ihm mit langsamen Schritten entgegen. Er hatte die Beschreibungen ihres Aussehens anders in Erinnerung. Ihre orangefarbenen Haare waren zerzaust und ungekämmt und auch ihre Robe von früher trug sie nun schon lange nicht mehr. Ihre bläulich/türkise Hautfarbe ließ ihn darauf schließen,dass es die echte Veran war. Zu erst vermutete er Midna,die Herrscherin der Twili. Aber die Frau vor ihm war allein schon vom Körperbau und der Wahl der Kleidung her vollkommen anders. Von ihrem Auftreten ganz zu schweigen. Während sie langsam auf ihn zuschritt,begann sie in einem sanften Ton zu sprechen:"Ich hatte den Helden der Zeit und die Königin erwartet. Stattdessen bekomme ich einen arroganten Hofnarren." Dimenzio verzog keine Miene. Er war den Spott gewöhnt. Inzwischen genoss er es ein wenig,wenn er so verkannt wurde. Er räusperte sich um mit klarer Stimme sprechen zu können. "Die Beiden sind momentan.....auf Reisen,"sagte er vorsichtig,"Was mich direkt zu einer meiner wichtigsten Fragen bringt: Inwiefern kann es sein,dass hier die echte Veran steht,wo sie doch eigentlich TOT sein sollte?"
Veran hatte schon mit der harschen Frage gerechnet und winkte nur ab."Ich habe meine Möglichkeiten dem Tod zu entrinnen..." sagte sie ruhig und stand nun vor Dimenzio. Sie war um knappe zwei Augenlängen größer als er.
Er hasste solche Situationen,in denen jemand die Möglichkeit hatte wortwörtlich auf ihn herabzublicken. Auch wenn es ein geringer Unterschied war,so machte er einen kleinen Schritt zurück um dieses unbehagliche Gefühl loszuwerden."Na ja...egal. Was willst du hier?" sagte er hetzend. Er wollte das hier so schnell wie möglich hinter sich bringen.Veran zuckte unschuldig mit den Achseln und ging ein wenig hin und her,während sie sprach:"Ach...einfach ein wenig mit der Prinzessin und dem Helden des Landes zu ihrem neuesten Sieg gratulieren....und mich revanchieren...."
Dimenzio war über den zynischen Ton nicht verwundert. Er hatte sich schließlich auch nicht anders verhalten,als er das erste Mal wieder unter den Lebenden weilte. Er wurde von Veran aus seinen Gedanken gerissen."Allerdings kann ich dich nicht am Leben lassen. Es darf niemand wissen,dass ich hier war." sagte sie bedrohlich. Aus ihrer hand strömte magische Energie,die sich in einer Art blau glühender Peitsche verfestigte."Du willst kämpfen? Dann komm her! Ein wenig Übung kann nicht schaden.." sagte Dimenzio,während er sich streckte und dem ersten Angriff mit einem Rückwärtssalto auswich. Bevor sie weiter reagieren konnte,wurde Veran bereits von einem magischen Projektil getroffen und mit Wucht gegen die Wand geschleudert."Uups,das tut mir jetzt aber leid.AHAhahaha!"
Veran war von ihrem Gegner deutlich überrascht. Sie hatte ihn für einen einfachen Hofnarren gehalten. Es hatte sie bereits irritiert,dass er nicht sofort Alarm geschlagen hatte,als er in den Thronsaal gekommen war. Jetzt wusste sie warum.
Dimenzio riss seine Augen auf als ein riesiger Flammenstoß auf ihn zuraste. Als er die Hitze bereits spürte,teleportierte er sich im letzten Moment direkt hinter Veran. Diese blickte nun durch den Rauch um ihn zu entdecken."Wo ist dieser verfluchte...ARGH!" brachte sie hervor als Dimenzio sie mit einem stark Projektilschuss fliegend durch das Fenster beförderte."Ich HASSE unhöfliche Gäste!" scherzte er und wollte sich bereits wieder anderen Dingen widmen,als ihn ein magischer Blitz in den Rücken traf und mehrere tausend Volt durch seinen Körper jagten. Er war überrascht,dass sie ihn so leicht hatte übertölpeln können."Aha...hahaha.ha....agh...."
Sein Lachen erstarb und um ihn herum wurde schlagartig alles schwarz.

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"Whoever holds such immense power, will surely be damned by it's consequences, even in death....and beyond"
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BeitragThema: Re: Schatten der Vergangenheit   Sa Feb 08, 2014 2:09 pm

Versprechen nicht zu brechen

Dimenzio wachte auf. Sein ganzer Körper fühlte sich als würde er in einem Nadelhaufen liegen. Mit einem Blick aus dem Fenster, stellte er fest,dass seit seinem Kampf mit Veran ein paar Stunden vergangen waren. "Schon so hell."brummte er und erinnerte sich vage an sein Versprechen den Klempnern gegenüber.Ich wollte gestern Abend doch noch im Pilzkönigreich nach dem Rechten sehen.
Er stand schwankend auf und hielt sich den Schädel. Veran hatte ihm übel zugesetzt und auch mit aller Magie der Welt konnte man solche Kopfschmerzen nicht bekämpfen.Was für eine bittere Ironie,dass Magie ausgerechnet bei solchen Kleinigkeiten versagt! dachte er sich und konzentrierte sich auf den Pilz-Palast."Also dann,bringen wir's hinter uns." sagte er zu sich selbst und verschwand mit einem rauschenden Geräusch,das in einem glockenartigen 'Ping'-Ton endete.
Als er ankam,konnte er nicht so recht identifizieren wo er sich befand. Er hätte im Thronsaal des Palastes sein müssen,war aber unter freiem Himmel. Er blickte misstrauisch um sich und verstand,dass er sich zwischen den Trümmern des Palastes befand.Wie lange das Alles hier wohl schon so zerstört ist?
Keine Gefahren riskierend schlich Dimenzio durch die Ruine in die Richtung,in der er Toad Town vermutete. In dem Moment in dem er zwischen den Trümmern hervorkam und vom Hügel aus die Stadt sah,überlief in ein kurzer Schauder. "Das hätte nicht passieren sollen....zumindest noch nicht!" murmelte er und ging den Trümmerpfad entlang auf die Stadt zu. Wenn eine Planierraupe über eine Modellstadt fahren würde,sähe es in etwa genau so aus wie Toad Town in diesem Moment.
Dimenzio ging durch die Trümmer und sah sich um. Von einem beißenden Gestank irritiert,war er gezwungen sich die Nase fest zuzuhalten. Er hatte nicht lange gebraucht um die Quelle zu orten. Überall um ihn herum lagen unzählige Leichen zwischen den Trümmern. Dimenzio wusste zwar,dass eines der magischen Konstrukte in dieser Welt gewesen war aber selbst eine Armee solcher Ungetüme konnte nicht solch einen Schaden anrichten.Entweder hat unser schwarz gekleideter 'Freund' noch andere Tricks auf Lager oder jemand anderes hat hier für Chaos gesorgt...aber das ergibt Alles keinen Sinn! Weder der Hexer noch irgendwer sonst hätte einen Grund einfach so diese Stadt von der Landkarte zu fegen.
Dimenzio wollte sich eine der Leichen näher ansehen,als er plötzlich Schritte wahrnahm. Er wusste,dass es bereits zu spät war um sich zu verstecken,schließlich war das Geräusch so nah und laut an ihm,dass es direkt hinter ihm sein musste.Tief Luft holend,drehte er sich langsam auf dem Absatz um und erblickte eine ihm wohl bekannte Schädelmaske. "Wieso überrascht es mich nicht,dass ich dich hier treffe?" fragte Dimenzio gehässig und musterte sein Gegenüber.Wie hieß er doch gleich? Ach ja, 'Der Nekromant' nennt er sich. Tolle Namensgebung für so einen hinterhältigen Bastard.
Der Nekromant ging einige Schritte weiter und besah sich einen zerstörten Laden,bevor er sprach:"Ich würde nur zu gerne von mir behaupten,dass ich dafür verantwortlich bin,aber unglücklicherweise war es wohl jemand anderes,der hierfür die Schuld trägt." Dimenzio lauschte aufmerksam und gab in den kurzen Sprachpausen immer nur ein kurzes Nicken ab."Jedenfalls habe ich nach unserem Gespräch letzte Nacht noch einmal nachgedacht. Es hat keinen Sinn dich zu erpressen um an irgendwelche Ziele zu kommen. Insbesondere wenn wir es mit einem solchen Feind zu tun haben! Es wird Zeit,dass wir diese kindischen Differenzen beilegen und zusammenarbeiten. Weißt du....ich bin euer Feind. Aber wer oder was auch immer zu solcher Zerstörung fähig ist MUSS aufgehalten werden! Ich wollte dir daher einen Waffenstillstand vorschlagen. Du wolltest zwar sowieso nicht mit mir zusammenarbeiten aber du siehst was passiert,wenn wir es nicht tun!"
Nachdem sein Gegenüber geendet hatte und ihm die Hand reichte,zögerte Dimenzio erst ein wenig schlug dann jedoch mit fester Entschlossenheit ein."Deal,"sagte er und blickte seinen neuen 'Verbündeten' fragend an,"du weißt nicht zufällig warum dieses Massaker angerichtet wurde,oder?"
Der Nekromant schüttelte unsicher den Kopf."Ich bin mir nicht sicher," sagte er, "aber ich glaube,dass jemand hinter dem alten Mann und der Prinzessin her war. Ich weiß nicht wo die Beiden sich jetzt befinden aber mein Konstrukt hat mir berichtet,dass er sie bis in die Wüste gejagt hat und sie dort noch unversehrt waren."
Dimenzio setzte sich auf einen Trümmerbrocken und stütze sein Kinn auf seine Handflächen.Inwiefern könnte mir das jetzt weiterhelfen? Die Beiden könnten überall sein und zu allem Überfluss hat hier irgendwer eine ganze Stadt ausgelöscht und wir wissen weder wie noch warum! Schöne Scheiße!

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BeitragThema: Re: Schatten der Vergangenheit   So März 02, 2014 10:28 am

(Hier einfach mal die Fortsetzung des letzten Kapitels,weil ich zu faul zum Editieren bin xD)

Die Mariobrüder wachten indess ziemlich zeitgleich auf. Luigi war,wie immer, ein wenig fitter und versuchte Mario zu motivieren."Komm schon,Mario! Wir haben zu tun und können uns nicht einfach nur ausruhen," trällerte er fröhlich und tänzelte dabei neben Mario her,während sie sich auf den Weg zum Thronsaal machten. Mario brummte nur ein gedämpftes:"Schnauze,Luigi!" und trottete weiter neben seinem gut gelaunten Bruder den Gang entlang.
Als sie den Thronsaal erreichten,mussten sie feststellen,dass sich noch niemand hier befand und die Spuren eines gewaltigen Kampfes waren unübersehbar."Mama Mia! Luigi,denkst du Dimenzio war das?" "Mario...ich glaube nicht,dass das Dimenzio war..." brachte Luigi stammelnd heraus und deutete auf die blauhäutige Magierin vor Ihnen. Veran schien jemand Anderen erwartet zu haben,denn ihr Gesichtsausdruck verdüsterte sich schlagartig,als Sie die beiden Klempner sah.
"Ich hatte wirklich nicht euch erwartet.....das ist jetzt schon das zweite Mal verdammt..." fluchte sie und raufte sich die Haare. Luigi räusperte sich vernehmlich und sagte:"Ich will ja nicht aufdringlich sein,aber wer sind Sie und was machen Sie hier und..." Veran unterbrach ihn einfach und begann mit ihrer Erklärung der Situation:"Also,da es nichts bringen wird euch wie den Clown zu bekämpfen,werde ich direkt auf den Punkt kommen: Ich will Rache! Ich will Link leiden sehen! Ich will seinen Tod genießen...und das Beste ist,dass seine momentane Inkarnation mich nicht einmal kennt!" Den letzten Teil sagte sie wohl mehr zu sich selbst,als zu den Brüdern. Mario und Luigi warfen sich hektische Blicke zu und waren sich nicht wirklich sicher was Sie nun tun sollten. Veran schien definitv nicht gut mit Link zu stehen. Allerdings hatte sie aus irgend einem Grund gegen Dimenzio gekämpft.
Sie wollten der Sache unbedingt auf den Grund gehen. Als sich ihre Blicke wieder trennten und sie Sie weiter befragen wollten,war Veran schon verschwunden."Wie ist Sie..?! Ich meine warum..?!...Wie?!" stammelte Mario und fuchtelte mit dem Zeigefinger in die Richtung in der die Magierin kurz zu vor noch zu sehen war. Während die Beiden noch versuchten die Lage zu verstehen,war sie bereits außerhalb des Schlosses,wo sie sich in einer dunklen Gasse mit einem ganz besonderen Gerudo traf. "Also Dragmire...ich verstehe ja,dass du nach deinem Kampf mit Link angschlagen bist,aber findest du das nicht ein wenig lächerlich? Heiltränke zu trinken...als jemand,der in ganz Hyrule gefürchtet ist? Du solltest hoffen,dass das NIEMALS irgend wer herausfindet!"
Ganondorf zog sich die Kapuze seines gelbbraunen Jutemantels tief in's Gesicht und gab zur Antwort nur ein missbilligendes Brummen von sich,während er einen seiner Heiltränke in einem Zug austrank. "Da gehe ich ein einziges Mal unter die Leute,um mir ein paar Heiltränke zu kaufen. Und dann ist es auch noch dieser Billigscheiß! Und trotzdem machst du dich immernoch über mich lustig...immerhin habe ich nicht zwei Gelegenheiten auf Rache verpatzt!"
Veran zuckte nur mit den Achseln und zog etwas aus ihrer Manteltasche. Es war eine Zeichnung von Vaati. Zu allem Überfluss eine überraschend genaue Zeichnung,inklusive Bilderrahmen. "Vor drei Tagen habe ich noch mit ihm gesprochen und gestern war nur noch dieses Bild von ihm zu finden...Ganon...ich glaube irgend jemand verarscht uns! Und zwar nicht nur uns. Die Helden haben ähnliche Probleme. Ganze Landstriche sind von einem Moment auf den Anderen einfach leer gefegt und selbst die Twili haben mit solchen Eskapaden zu kämpfen. Es betrifft nicht nur unsere Welt. Etwas ist im Gange. Etwas Großes und ich will verdammt nochmal nicht auf der Verliererseite stehen,wenn die Situation eskaliert!"

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BeitragThema: Re: Schatten der Vergangenheit   Mo März 03, 2014 2:32 am

(Dieses Mal gibt's ein etwas längeres Kapitel....nachdem die Ersten etwas kurz geraten sind,will ich das jetzt ändern. Viel Spaß noch mit meiner Fanfiction ^_^)

Sand,Sand und noch mehr Sand!

Peach und Merlon waren nun schon mehrere Tage lang auf der Flucht. Anfangs waren sie noch vor dem unbekannten Konstrukt geflohen,doch jetzt verfolgte sie etwas Anderes. Etwas,das sie weder hören noch sehen konnten. Sie konnten nur seine Nähe spüren. Peach hatte inzwischen eine unglaubliche Paranoia entwickelt,während Merlon sie nur immer wieder mit ein und dem selben Satz beruhigen wollte:"Dieses Ding hat uns schon längst verloren! Ich spüre gar nichts mehr. Es kann uns jetzt nichts mehr tun!" Dabei wussete Er ganz genau,dass sie immer noch verfolgt wurden. Solche Kreaturen mussten nicht rasten. Sie hingegen schon. Ihnen würden bald die Vorräte ausgehen und von einer Stadt oder Oase war weit und breit keine Spur. Die Beiden hatten ewig nicht geschlafen und hatten es auch in nächster Zeit nicht vor."Wenn wir rasten,holt es uns ein," gab Peach immer wieder von sich,wenn Merlon oder ihr die Kraft in den Beinen versagte. Der Magier konnte keinen Teleportzauber mehr wirken. Dafür war er einfach zu ausgelaugt."Das könnte uns sonst wo hin bringen," hatte er gesagt,als Peach ihn darauf ansprach,warum er sie denn nicht einfach in eine andere Dimension teleportieren könnte.
"Ich kann nicht mehr!" jammerte Peach unerbittlich weiter. Er konnte es nicht mehr ertragen. Warum konnte Sie nicht einfach endlich die Klappe halten und sich mit ihrem Schicksal abfinden?! Als Merlon realisierte,was für Gedanken ihm inzwischen kamen, wurde ihm ein wenig mulmig zumute.So etwas sollte ich nicht denken,geschweige denn sagen! Sie kann ja nichts dafür...keiner von uns kann etwas dafür....verdammt,wir müssen endlich Wasser und eine Unterkunft finden!
Sie schritten immer weiter voran,sahen aber weiterhin kein Zeichen von Zivilisation. Sie hatten inzwischen kein Wasser und kein Essen mehr und waren völlig ausgelaugt. Peach brach kurz vor Merlon zusammen. Als der alte Mann schließlich auch ohnmächtig zu Boden fiel,glaubte er zuvor noch ein paar Nomaden in der Ferne gesehen zu haben.Vermutlich reine Einbildung....unsere Reise ist zu Ende....in der Wüste von Sand und Hitze zu Grunde gerichtet! dachte er noch als Letztes,bevor alles um ihn herum in Schwärze versank.

Peach schlug entsetzt die Augen auf.Sie sah nur einen steinernen Braunton. Es dauerte eine Weile bis sie begriff,wo sie sich befand."Der staubtrockene Vorposten....dem Himmel sei Dank!" rief Sie aus und ließ sich wieder in ihr Bett sinken. Sie schlief sofort wieder ein. Sie wusste nicht wie viel Zeit vergangen war,seit sie in der Wüste zusammen gebrochen waren,aber sie wusste,dass es nicht genug nachgeholter Schlaf für sie war. Um Merlon machte sie sich vorerst keine Gedanken.Wenn man mich gerettet hat,wird man ihn sicher auch hier her gebracht haben... dachte Sie noch,bevor Sie in ihre Traumwelt abdriftete und ihren überfälligen Schlaf genoss.
Die eigentliche Situation jedoch,war alles Andere als rosig. Merlon war bereits alt und längst nicht mehr der fitteste. Im Gegensatz zu Peach,die noch deutlich jünger und standhafter war,war er dehydriert und an Schlaf- und Wassermangel zu Grunde gegangen. Die Nomadengruppe,die Sie gefunden hatte, hatte Ihn an Ort und Stelle ,mit einem relativ aufwendigen Bestattungsprozess, begraben.
Die Bewohner der kleinen Wüstenstadt hatten keine Ahnung warum die Prinzessin des Pilzkönigreiches und ein alter Mann in der Wüste umherwanderten. Auch hatten sie keine Ahnung,was für eine Bestie auf der Jagd nach Ihnen war und was für einen Schrecken sie womöglich über ihre Heimat gebracht hatten,als sie Peach Unterkunft gewährten. Doch neben der namenlosen Kreatur waren noch zwei Andere 'Jäger' auf der Suche nach der Prinzessin.
Dimenzio und der 'Nekromant',wie er sich selbst nennt, hatten es sich zur Aufgabe gemacht,das unbekannte Biest zu finden und aufzuhalten,bevor die Wüstenländer das selbe Schicksal ereilt,wie Toad Town.
Im Gegensatz zu Merlon und Peach,hatten die Beiden keine Versorgungsprobleme. Sie waren Beide Magier,mit unvorstellbaren Kräften. Dinge wie Schlafen,Trinken oder Essen waren für Sie nebensächlich."Kannst du es schon spüren?" fragte Dimenzio wieder einmal. Er wollte sichergehen,dass zumindest einer von den Beiden überlebte. Er musste wissen,was dieses Chaos angerichtete hatte! "Nein,Nichts! Gestern noch habe ich Es klar und deutlich gefühlt. Dieses Ding schien sich ziemlich langsam fortzubewegen...dafür verliert es NIE seine Fährte. Ich glaube,Wir haben es einfach überholt." stellte der Nekromant resigniert fest und ließ sich in den Sand sinken."Im Gegensatz zu diesem Ding,habe ich die Spur der Beiden verloren...."
Dimenzio beachtete ihn gar nicht mehr und blickte stattdessen in die Ferne."Das da vorne sieht nicht nach einem Stein aus,der natürlich in der Wüste vorkommt..." sagte er und deutete auf den gräulichen Stein,den er in der Ferne entdeckt hatte.Das Ding sticht zwischen all diesem Sand heraus,wie nichts Anderes....aber warum legt jemand einen Stein mitten in die Wüste?!...Oh Nein...
Dimenzio glaubte verstanden zu haben und teleportierte sich und seinen Gefährten zu seiner Entdeckung. Während der Nekromant noch protestierte,las Er bereits die Inschrift. "Das ist Merlons Grab. Der alte Mann hat den Kampf gegen die Wüste wohl verloren,ahahaha....aber dies ist nur sein Grab...Peach muss es wohl geschafft haben..." sagte er mehr zu sich selbst, als zu seinem Mitstreiter,der nun einen Plan gefasst hatte:"Du gehst zu dieser Stadt,von der du erzählt hast und versuchst die Prinzessin zu finden...ich bleibe hier und warte auf dieses...hm..dieses...ähm........dieses Ding eben!"
Dimenzio überlegte einen kurzen Moment lang. Sollte Ich ihm wirklich vertrauen? Immerhin hat er durchaus eigene Interessen....obwohl wir es hier definitiv mit einem gemeinsamen Feind zu tun haben...ach Scheiß doch drauf!
"Gut,dann folgen wir einfach deinem Plan! Du weißt wo du mich findest,wenn du nicht alleine klar kommen solltest!"
Und wie auf Kommando verschwand Dimenzio vor seinen Augen. Der Nekromant setzte sich neben dem Grabstein in den Sand und seufzte erleichtert. "Solange nichts schief läuft,kann der Prinzessin praktisch nichts passieren...hoffentlich!"

Peach schlug die Augen auf.Irgend wer hatte sie ziemlich unsanft wachgerüttelt. "Kann man denn nicht einmal in Ruhe....DU!" stieß sie erschrocken hervor und hielt sich die Hand vor den Mund. Dimenzio stand neben ihr und legte ihr seine Hände auf die Schultern. Er drückte sie sanft wieder in ihr Bett und bedeutete ihr still zu sein."Ich erkläre all das später! Merlon ist tot und die bist als Einzige dazu in der Lage,mir zu erzählen,was euch verfolgt hat.." ...und vermutlich immer noch tut! beendete er seinen Satz in Gedanken und wartete geduldig auf eine Antwort. Die Prinzessin zitterte unter ihrer Bettdecke mit gemischten Gefühlen. Das eben Gesagte hatte ihr zu Denken gegeben. Zögerlich fragte sie noch einmal nach:"M...Merlon ist..t.t..tot?!" Dimenzio nickte nur und gab, mit verschränkten Armen und ernstem Gesicht, eine kurze Erklärung ab:"Er hat die Hitze der Wüste nicht überlebt. Er war schon sehr alt. Du wirst dich damit abfinden müssen,dass er es So oder So nicht geschafft hätte! Also Peach, Ich muss wirklich dringend wissen,was euch verfolgt hat!"
Peach schluchzte ein wenig,riss sich aber zusammen.Vor diesem Monster gebe ich mir nicht diese Blöße... sagte sie sich und gab Dimenzio,zögerlich und von leichten Schluchzern unterbrochen, die Informationen,die er wollte:"Ich weiß nicht viel,aber Merlon sagte,wir würden von einem Wesen,das weder über Körper noch Geist verfügt,verfolgt werden." Bei der Erwähnung von Merlons Namen musste Sie sich zusammenreißen um nicht lauthals loszuweinen. Seit sie das erste Mal in Flipstadt war,hatte der alte Magier sie unterstützt und war ihnen beigestanden. Und nun war er einfach tot. Von der Wüste dahingerafft!
Peach setzte sich auf und lehnte sich an ihre Kissen,während sie weitererzählte:"Wir sind tagelang vor diesem Ding geflohen. Ohne Merlon hätte ich nicht einmal gewusst,dass uns etwas verfolgt. Ich habe es nur ein einziges Mal 'gespürt' ,als wir gerastet haben. Es war ein Gefühl, als ob alles Leben und jegliche Gefühle aus meinem Körper gezogen wurden...Es war einfach schrecklich..."
Peach brach nun schließlich doch in Tränen aus,als das Geschehene erneut an ihr vorbeizog. Sie schüttelte sich in einem herzzereißenden Heulkrampf,während Dimenzio überlegte was er tun sollte. Er war ein herzloses Monster, und dennoch konnte er Sie nicht einfach so sitzen lassen. Als er Sie dort sitzen sah,wie die momentane Lage sie einfach vollkommen fertig machte,lockerten sich seine Gesichtszüge und er setzte sich, nach einem kurzen Entschluss, auf die Bettkante und nahm Sie in den Arm. Ein paar Minuten lang saßen sie so da,während Dimenzio sie umarmte und ihr beruhigend zuredete:"Es wird alles gut...So etwas wird nie wieder passieren.Es wird alles gut,Peach!"
Eine Weile später, lösten Sie sich von einander und Sie wischte sich die Tränen aus den Augen."D..Danke!" brachte sie widerwillig hervor und schenkte ihm ein freundliches Lächeln. Sie kannte ihn nur als einen egozentrischen machthungrigen Psychopathen. Diese Seite des Magiers war ihr um Längen sympathischer.
Dimenzio reichte ihr zögerlich ein Taschentuch und sie wischte ihr Gesicht trocken und schnäutzte sich die Nase.
Kaum zu glauben,dass ich je so etwas für jemanden tun würde...
Dimenzio blieb noch eine Weile neben Ihr sitzen und strich ihr beruhigend über den Rücken. Währenddessen dachte er an die eben gewonnen Informationen über ihren Feind:Dieses Ding kann man,wenn überhaupt, nur mit Magie bekämpfen...hoffentlich hat dieser 'Nekromant' mehr Glück,als Merlon...

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BeitragThema: Re: Schatten der Vergangenheit   Mo März 03, 2014 3:43 am

Die Sterne verblassen

Von all diesem Schrecken bekam die Hüterin der Sternenkinder,Rosalina, überhaupt nichts mit. Sie lebte mit den Sternenkindern,den Lumas, auf ihrer Sternwarte und war bisher von derartigen Katastrophen verschont geblieben. Doch wie das Schicksal es nun Mal wollte,sollte dieser Zustand nicht lange anhalten.

Rosalina verließ gerade die Küche,mit einer Tasse Kaffee in der Hand,um fröhlich wie immer in den Tag zu starten. Sie setzte sich auf die Terasse ihrer Sternwarte und blickte mit unbeschwertem Blick in die endlose Weite des Weltalls.
Ihre Lumas schliefen größtenteils noch,also konnte Sie ungestört nachdenken. In letzter Zeit war der Himmel immer ärmer an Sternen geworden. Anfangs vermutete Sie,dass die Sterne sich einfach nur in Bewegung befanden. Inzwischen war Sie sich da nicht mehr so sicher...
Sie nippte gerade wieder an ihrer Kaffetasse,als sie etwas seltsames bemerkte. In der Ferne verschwanden mit rasender Geschwindigkeit immer mehr Sterne. Wie Glühbirnen verschwanden Sie nacheinander im Bruchteil einer Sekunde.Was ist das....das ist doch nicht normal! Sie wollte gerade aufstehen,um sich mit ihrer Sternwarte zu nähern und das Phänomen zu untersuchen,als die Sternwarte von einem kurzen Beben erschüttert wurde. Rosalina stürzte über ihre Liege und schlug sich schmerzhaft das Knie auf. Sie ließ die Tasse zu Boden fallen um sich die Wunde zu halten und Sie mit einem einfachen Zauber zumindest ein bisschen zu heilen.
Verflixt! Die Tasse hat mir doch Polari geschenkt....so ein Mist.
Sie wollte gerade zum Kinderzimmer als ein ohrenbetäubender Donner hinter Ihr ertönte. Blitzschnell drehte Sie sich um und hielt ihren Stab schützend vor sich. Als sie jedoch sah,was sich dort vor ihr befand,ließ sie die Arme sinken und fiel entkräftet auf die Knie."Das...ist unmöglich!" hauchte sie,bevor Sie und die Sternwarte von einer gigantischen schwarzen Masse umhüllt wurden.
Rosalina versuchte mit allen Mitteln ihre Sternwarte in Bewegung zu setzen. Es war aber bereits zu spät. Sie saßen in der Falle. Während sich die schwarze klebrige Subsanz an den Wänden der Sternwarte entlang zog,rannte Sie trotz ihrer Verletzung in das Kinderzimmer. Polari hatte es dort bereits geschafft,alle Lumas zu versammeln und ein wenig zu beruhigen. Der dunkelfarbige Luma schwebte mit traurigem Blick zu Rosalina herüber."Bitte sag mir,du hast einen Plan!" Rosalina schüttelte nur traurig den Kopf. Es gab nun keinen Ausweg mehr. Sie waren gefangen.
Nein! Sie war gefangen. Die Lumas konnten noch entkommen. Rosalina rannte nach draußen,um den Teil der Sternwarte,in dem sich das Kinderzimmer befand,gewaltsam abzukoppeln. Sie trennte mit ein paar gezieltten Zaubern die Halterungen des Kinderzimmers ab und entließ die Lumas damit in die Freiheit,bevor die Dunkelheit sie erfassen konnte. Polari wollte das Kinderzimmer verlassen und Rosalina zur Hilfe eilen,erkannte jedoch,dass es keinen Sinn hatte.Sie opfert sich für uns...ich kann das einfach nicht glauben...
Rosalina stellte sich der Finsternis,die nun an ihrem Körper hochkroch und ihr die Sicht,den Atem und jegliche Gedanken raubte. Immer wieder versuchte sie,mit dem Licht ihres Stabes dagegen anzukämpfen. Auch wenn sie wusste,dass es wertlos war,wollte sie nicht einfach aufgeben.Wenn das hier das Ende ist,verschaffe ich meinen Kindern wenigstens noch etwas mehr Zeit!
Sie kämpfte verbissen gegen den Schatten an,war jedoch vollkommen unterlegen. Als die schwarze Masse mit dem Kometen,auf dem die Sternwarte erbaut war, in Berührung kam, sendete dieser eine enorme Energie aus und katapultierte sich,die Sternwarte und somit Rosalina aus der Reichweite des schwarzen Nichts. Während die Sternwarte noch mit beunruhigender Geschwindigkeit auf Marios Heimatplaneten zuraste,spürte Rosalina wie ihr Körper nachgab. Sie hustete und hielt sich die Hand vor den Mund. Als Sie sie wieder wegnahm und der Husten nachließ,war ihre Hand über und über mit Blut bedeckt. Mit Entsetzen auf ihrem Gesicht,fiel sie zu Boden. Ihre Sicht verschwamm und alles um sie herum verblasste in absoluter Schwärze...

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BeitragThema: Re: Schatten der Vergangenheit   Do März 13, 2014 6:45 am

Vorbereitungen...

Als sie die Augen aufschlug,befand sich Rosalina in einem Wald...oder was davon noch übrig war! Ihre Sternwarte war offenbar ziemlich unsanft auf dem Boden aufgeschlagen und hatte eine Welle der Zerstörung hinterlassen...
Der Komet auf dem die Sternwarte erbaut war,hatte ihr offenbar irgendwie das Leben gerettet,war jetzt jedoch mitsamt ihrem Heim beinahe vollends zerstört. Zumindest musstest du nicht grundlos abtreten... Sie verscheuchte den Gedanken sofort wieder und sah sich zaghaft in ihrer Umgebung um:
Umgeknickte Bäume, verbrannte Erde und weit und breit nichts als Zerstörung...
Sie stand mit schwachen Knien langsam auf und tappste ein paar Schritte nach vorne,bevor sie wieder hinfiel.
Unheimlich vorsichtig überprüfte sie ihre Rippen,indem sie Sie vorsichtig abtastete. Geschockt musste sie feststellen,dass mehrere davon gebrochen waren und andere offenbar angeknackst. Sie zog langsam ihre Beine an sich und ließ erschöpft ihren Kopf auf ihre Knie sinken. Sie schloss etwas unsicher,ob sie hier nicht in Gefahr sein könnte,die Augen,in der Hoffnung einzuschlafen. Sie wollte erstmal nur noch eins: Schlafen! Wenn sie ihre Kinder wiederfinden oder Hilfe suchen wollte,würde sie sich erst ein wenig erholen müssen. Erschöpft versank Sie in ihren Träumen,die jedoch nach den kürzlichen Ereignissen nur mit Schrecken und absolutem Terror gefüllt waren...

Das Schwert verfehlte sein Ziel nur um wenige Millimeter,bevor es an Peach vorbei die staubigen Lehmziegel unter ihren Füßen traf. "Du kannst vielleicht gut ausweichen,aber das Angreifen musst du noch etwas üben!" rief Dimenzio ihr zu,während er sein Schwert aus der Kerbe hebelte,die er kurz zuvor in den Boden geschlagen hatte.
Vor einigen Stunden hatte er angefangen sie im Schwertkampf zu unterrichten. Es war eine mühsame Arbeit einen Laien,wie Peach es nunmal war, komplett auszubilden. Aber sie war unglaublich lernfähig! Innerhalb kürzester Zeit hatte sie die meisten der essenzielen Grundangriffe und Parraden verstanden und immer weiter abgewandelt,um Dimenzio einen richtigen Kampf zu bieten.
Als sie ihr Training schließlich vollendet hatten,waren beide unfassbar erschöpft,hatten aber ebenso viel an Erfahrung gewonnen. Dimenzio hatte Peach studiert und ihre Stärken und Schwächen schnell erkannt,während Peach nicht nur das Kämpfen,sondern auch das Abwehren seiner Attacken gelernt hatte.
Zurück in ihrer zeitweiligen Unterkunft,sprang sie förmlich auf ihr Bett und schlief augenblicklich ein. Dimenzio hingegen machte sich wieder auf in die Wüste,wo er den Nekromanten regungslos,im Schneidersitz verharrend,vorfand. Unter seiner Maske zog Dimenzio die Augenbrauen hoch. "Hast du hier die ganze Zeit einfach nur gesessen und nichts getan?" fragte er etwas irritiert und bekam eine relativ kurze Antwort zurück:"Exakt! Ich habe hier gesessen und werde es auch weiterhin tun....irgendwer muss ja wohl oder übel Wache schieben."
Dimenzio ließ sich neben ihm rücklinks in den Sand sinken und starrte in den Himmel.
"Was meinst du?" fragte er. Etwas verwirrt kam zurück:"Wie 'Was meinst du'..?!" Dimenzio verdrehte die Augen und gab,etwas in Gedanken verloren, zurück:"Na,Meinst du wir haben eine Chance? Wäre das eines von diesen schlechten Kinderbüchern,wären wir die Bösen und Ende! Stattdessen hat sich irgendwer eingemischt und meint uns verarschen zu müssen...und zu allem Übeflu-" Der Nekromant zischte und bedeutete ihm zu Schweigen."Mach dich besser kampfbereit....Es ist hier!"

In Hyrule besah sich Ganondorf seine 'neue' Rüstung."Das Ding hat so viele Löcher,wie eine Käsereibe,ist vermodert und stinkt schlimmer als mein-" Veran unterbrach ihn angewidert:"Ich wäre dir wirklich unendlich dankbar,wenn du nicht so sehr ins Detail gehen würdest...Es ist schließlich besser als diese Bettlerlumpen,die du zuvor getragen hast. Immernoch besser,als nackt durch die Gegend zu laufen,wenn man einen Krieg in Planung hat." Ganondorf verdrehte seine Augen,als ob er tatsächlich mit einem derartigen Gedanken spielen würde."Oh Himmel,bitte nicht!!" quiekte Veran und würgte bei diesem Gedanken instinktiv auf."Ich hoffe du hast bessere Ideen,als einen Striptease auf offener Straße,wenn es darum geht eine Armee zu mobilisieren!" spottete sie über den,in seiner neuen Rüstung etwas unbeholfen aussehenden,Ganondorf.Dieser brummte wieder einmal nur genervt:"Lass das einfach mal meine Sorge sein...wenn es darum geht jemanden zu verführen,kannst du dich ja darum kümmern!"
Wie er Sie hasste! Die ganze Zeit kritisierte sie ihn und machte für ihn alles nur komplizierter! Wenn das hier vorbei ist,drehe ich dieser dreckigen Magierhure den Hals um! dachte er und stapfte dabei,wie ein treudoofer Hund, hinter ihr her,aus ihrem Versteck, in die Kanalisation hinein. "Scheiß Emanzipation...." grumelte er vor sich hin. Es folgten noch ein paar ziemlich wüste Beschimpfungen. Sie verdrehte jedoch nur die Augen und ging weiter voran. Als sie ihr Ziel,eine überraschend edle Holztür aus Mahagoni,erreicht hatten,warf sie hektisch ein paar Blicke auf ihre Umgebung und als sie sicher war,dass sie nicht beobachtet oder gar verfolgt wurden, trat sie einfach ein.
Es war ein Raum mit makellos runden Wänden,die über und über mit Prophezeiungen und Weissagungen bedeckt waren. "Hier hält sich normalerweise immer ein Seher auf...er verlässt diesen Raum eigentlich nie..Ihm muss etwas zugestoßen sein.." stellte Veran fest und untersuchte den Raum. nichts deutete auf einen Kampf hin...allerdings waren,im unscheinbaren Licht einer Fackel, zwei Menschen in Fellbündel eingewickelt worde...
Ganondorf stapfte auf die Bündel zu und zog die Felle gewaltsam beiseite. Was er damit aufdeckte,ließ selbst ihn ein wenig erschaudern.Wie es aussieht ist jemand meiner Rache zuvor gekommen...

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BeitragThema: Re: Schatten der Vergangenheit   Fr März 14, 2014 11:34 am

Showdown
(Puh,was für ein Kampf ._. Na ja genießt den 'Showdown'^^)

Dimenzio und der Nekromant standen einem unsichtbaren 'Nichts' gegenüber. Um sie herum wurde der gesamte Sand aufgewirbelt. Es war wie ein peitschender Orkan,der sich direkt auf sie Beide konzentrierte. Dieses 'Ding' schien den Wind wie eine Stimme zu nutzen. Der peitschende Wind formte eine Lachen,das sie verhöhnte und ihnen einen unheimlichen Schauer über den Rücken jagte."Komm schon,du Clown. Wir haben doch Beide schon schlimmeres erlebt,also hör gefälligst auf zu zittern!" Dimenzio spürte tatsächlich ein unbehagliches Wackeln in den Knien,aber es kam mit absoluter Sicherheit nicht von ihm."Ich will dir ja deine Freude nicht verderben,aber das bin defnitiv NICHT ich!" Als die Beiden nun erst recht realisierten,was vorging,warfen sie sich kurz ein paar verunsicherte Blicke zu und sprangen dann Beide gerade noch rechtzeitig zur Seite, als der bebende Sand absank und innerhalb kürzester Zeit einen Strudel bildete,der mindestens zwölf Meter Durchmesser hatte. Der Sandsturm um sie herum wurde nun mehr zu einer Arena,deren Wände aus rasend schnell wirbelndem Sand bestand. Dieses Ding gibt uns also genug Freiraum zum Kämpfen... erkannte Dimenzio,noch während sich die Arena um sie herum formte. Sie mussten gewinnen,sonst würden sie hier sterben und.......hmm.....was würde dann passieren?! Wir kennen diesen Feind ja nichtmal....wir wissen nur,dass er nicht auf unserer Seite ist und eine ganze Stadt dem Erdboden gleich gemacht hat! bei dem Gedanken an die zerstörte Stadt kam ihm jedoch eine Unstimmigkeit in den Sinn.Dieses Ding kann lupenreine Zerstörung anrichten,aber trotzdem schien Toad Town von irgendetwas 'Großem' zerstört worden zu sein....etwas mit roher,unbändiger Kraft... Er wollte sich gerade weiter darüber Gedanken machen,als er spürte wie sich im Inneren des Sandstrudels eine enorme Menge magischer Energie kanalisierte. Schemenhaft erhob sich nun ein wahres Monstrum von einem Dämonen aus dem Strudel. Die Kreatur war locker fünf bis sechs Meter groß und hatte ansatzweise humanoide Züge. Jedoch war sie komplett durchsichtig. Nur ein anhaltendes Flimmern in der Luft,als ob es einen enormen Temperaturunterschied zwischen der Haut der Kreatur und der Luft gäbe, verriet den Körperbau und die Anwesenheit der Bestie.
Die beiden Magier warfen sich bestürzte Blicke zu und als sie sich wieder dem Monster zuwandten,konnten sie gerade noch einem anfliegenden Feuerball ausweichen,den die Bestie aus dem Nichts hatte erscheinen lassen.
"Diese Dinge ist irgendetwas das jenseits der planaren Ebenen liegt....ich habe sowas im Leben noch nicht gesehen!" rief der Nekromant Dimenzio durch den immer lauter werdenden Sturm zu,während er sich unter einem anfliegenden Feuerball wegduckte und einem magischen Lichtblitz um Haaresbreite entging. Dimenzio ballte die Fäuste zusammen und machte sich auf einen Angriff gefasst.Egal was dieses Ding ist....ich werde es töten!
Erneut wich der Nekromant einigen Feuerbällen aus,die nun in unregelmäßigen Rhythmen auf sie beide zuflogen.
Dimenzio fiel das Ausweichen,dank seiner Fähigkeit zu schweben, nicht sonderlich schwer,allerdings hatte ihr Gegner noch einiges mehr auf Lager...
Durch die ständigen Angriffe,hatten die Beiden keine Möglichkeit einen wirksamen Gegenangriff zu starten und waren ihrem Gegner beinahe hilflos ausgeliefert. Als mehrere Feuerbälle und sogar Kugelblitze Dimenzio jedoch um Länge verfehlten,hatte er eine kurze Angriffsmöglichkeit. Er feuerte drei recht starke magische Geschoss auf den Dämonen ab. Die Treffer fügten keinen sichtlichen Schaden zu,allerdings ließ Es ein ohrnbetäubendes Brüllen vernehmen und die direkt darauf folgenden Angriffe wurden aggressiver und ungenauer.
"Gut gemacht,du Freak! Und was jetzt?" rief der Nekromt zu Dimenzio herüber,während er nun auch anfing die Bestie mit Blitz und Feuerzaubern zu traktieren."Damit kriegen wir ihn nicht klein," kam die Antwort,während er wie eine Stechmücke um den Oberkörper der Kreatur herumschwirrte und immer wieder einige kleine Zauber abfeuerte.
Inzwischen hatte sich ihr Gegner an die ständigen Angriffe gewöhnt und seinen Rhythmus wiedergefunden. Allerdings waren die Feuer-und Blitzangriffe,die nun auf sie einhagelten, deutlich zahlreicher und sie waren gezwungen sich mit Schildzaubern zu umgeben.um im Falle eines Treffers den Schaden zu verringern. Einige Minuten vergingen in diesem magischen Feuergefecht,während Beide nun auch einige Treffer abbekamen. Dimenzio keuchte bereits ausgelaugt und auch der Nekromant verlor bereits an Ausdauer. Trotz der Wunden,die sie ihrem Gegner zugefügt hatten,war es ihnen nahezu unmöglich zu gewinnen. Doch was blieb ihnen übrig,außer zu kämpfen? Ihr Gegner war ihnen haushoch überlegen und selbst mit vereinten Kräften konnten sie keine sichtlich verwertbaren Ergebnisse erzielen."Hier endet es dann wohl...." brummte der Nekromant,als neben unzähligen Zaubern,die ihn nicht trafen,ein Kugelblitz nach dem Anderen in seinem Schild einschlug. So widerstandsfähig er auch war, seine magischen Reserven neigten sich dem Ende zu und auch Dimenzio würde nicht ewig kämpfen können. Doch Dimenzio zeigte einen enormen Überlebenswillen. Inzwischen ging er aufs Ganze und setzte alle,ihm zur Verfügung stehenden, Mittel ein,um ihrem Feind Herr zu werden.
Es regneten magische Geschosse auf den Dämonen nieder und zwischen all dem Kampflärm konnte er auch noch ab und zu ein Schnippgeräusch hören,gefolgt von mehreren Explosionen am Körper des Geistwesens. Die Beiden lieferten sich nun ein wahres Duell und es schien fast so,als ob Dimenzio gewinnen würde,bis.....KRACH!....Er wurde von mehreren Kugelblitzen und Feuerbällen gleichzeitig aus verschiedenen Richtungen getroffen. Wie in Zeitlupe drehte er sich wie ein Bumerang im freien Fall und schlug dann schmerzhaft im Sand auf.
Ich muss handeln! Er hat gekämpft und ich....bleibe hier und verstecke mich hinter meinem Schild!
Der Nekromant sprang auf und schleuderte dem,noch auf Dimenzio konzentrierten, Dämon einen Kugelblitz mit enormer Energie entgegen. Als der riesige Feind nun das Feuer erwiderte,drehte er den Spieß um. Er konzentrierte sich darauf,die Zauber auf den Dämon zurückzuschleudern,um Kraft zu sparen. Auch wenn er immernoch von einigen Zaubern getroffen wurde,wirkte die Taktik überraschend gut. Er konnte mit jedem Treffer spüren,wie die kanalisierte Energie,die offenbar eine Art 'Herz' des Dämons war, schwächer wurde. Er sammelte mehrere Zauber und verschmolz diese zu einem gigantischen Ball aus reiner magischer Energie,die er dem Dämon mit letzter Kraft entgegenschleuderte. Erschöpft sank er auf die Knie,sah wie die Kugel den Feind traf und dieser in einer spektakuläten Explosion aus magischer Energie vernichtet wurde.
Er kippte nach hinten um und seufzte erleichtert."Es ist vorbei! Wir haben es geschafft!" rief er aus und genoss die Ruhe und die Widerkehr der Sonne,die nach dem Sieg wieder eintraten.
"Bravo...." ächzte Dimenzio schwach und leise und klatschte matt in die Hände."Sieht....s...upgh..." er unterbrach sich mit einerm schmerzhaften Husten und fuhr fort."Sieht so aus,als ob ich...no...noch was von dir lernen könnte-upgh-hugh..." er hustete noch mehrere Mal ziemlich krampfhaft und schloss dann reflexartig die Augen.
Der Nekromant wankte zu ihm herüber und hob ihn angstrengt hoch. Vorsicht packte er ihn an den Stellen,die nicht von irgendwelchen Verbrennungen oder verschmorter Kleidung bedeckt waren und ging langsamen Schrittes,mit ihm auf dem Arm in Richtung der nahen Stadt.
Als er dort ankam,warteten die Bewohner der Stadt,mit Peach in den vordersten Reihe,bereits auf Neuigkeiten."Ein schrecklicher Sandsturm,auf einmal!" oder " Plötzlich hat der Sand,wie eine dunkle Wolke,den ganzen Himmel verdunkelt."
Er ging nur wortlos an der Menge vorbei und brachte Dimenzio ins Spital. Er legte ihn vorsichtig auf eine Krankentrage und überließ ihn den ansässigen Medizinern. Peach war ihm als Einzige gefolgt und stellte sich nun neben Dimenzios 'Krankenbett'."W...was ist passiert?! Was hat ihn so zugerichtet?" fragte sie aufgereckt und betrachtete mit Entsetzen Dimenzios Wunden.Seine Ganze Haut...vollkommen verbrannt!
"Wi....also,ich erkläre dir das alles morgen. Es reicht,wenn du weißt,dass du wohl nicht mehr verfolgt werden dürftest..." er verließ das Krankenzelt,warf jedoch noch einen lezten Blick zurück."Mach dir keine Sorge. Er wird schon wieder....der ist zäh. So leicht bringt den nichts um..." sagte er aufmunternd,obwohl er sich dabei selbst nich so ganz sicher war...
Peach stand nun ganz allein neben dem schrecklich zugerichteten Dimenzio. Sie hatte so etwas noch nie gesehen. Und trotzdem atmete er noch. Als ihre Eltern gestorben waren....an völlig banalen Dingen,hatte sie sich immer gefragt,wie zerbrechlich ein menschlicher Körper doch war. Und nun sah sie Dimenzio,wie er trotz alledem immer noch am Leben war. Nachdem sie noch ein wenig neben ihm saß und über alle mögliche Dinge nachgedacht hatte,stand sie zaghaft auf und verließ mit unsicheren Schritten das Zelt,in der Hoffnung,dass alles gut werde...

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BeitragThema: Re: Schatten der Vergangenheit   Fr März 14, 2014 12:28 pm

Es lebe die Königin!

"Krieg ist allgegenwärtig. Zumindest war er das einst! Wir alle haben einen wichtigen Teil dazu beigetragen um unsere Heimat von Tyrannei und Unterdrückung zu befreien und somit den Krieg überall in unserer Welt zu bekämpfen. Für das Sarasaland,unsere Heimat! Auf dass wir in eine bessere Zukunft blicken können!" mit diesen Worten richtete sich Daisy zu einem nicht allzu späteren Zeitpunkt an das Volk des Sarasalandes. Nachdem sie Monat für Monat mühsam Unterstützung gesammelt hatte,war es ihr gelungen den brutalen General einer plündernden Horde von Koopas,die gewaltsam ihre Heimat an sich gerissen hatten,zu stoppen. Der Anführer,mit Namen Krapo, war gegen Ende der mühsamen Schlacht,um das Sarasaland, von Daisy selbst erschlagen worden.
Sie war eine Kämpfernatur und hätte alles für die Gerechtigkeit getan,nachdem ihr Land und dessen Bewohner aufs Schlimmste ausgebeutete und misshandelt wurden. Sie bereute seinen Tod nicht im Geringsten. Sie hatte diese Rückeroberung nach der Devise 'Der Zweck heiligt die Mittel' geführt und das würde sie wohl vorerst weiterhin so halten. Zudem war sie ohne große Umschweife zur neuen Königin erklärt,nachdem sie sich auch in politischen Fragen immer gut bewiesen hatte.
Sie war es lange nicht gewohnt gewesen ein Kleid zu tragen. Während der letzten zwei Jahre war sie beinahe ununterbrochen in einer Ganzkörperrüstung und mit einem Schwert bewaffnet unterwegs,in der Hoffnung dem Terror,der über ihre Heimat gekommen war, ein Ende zu setzen. Sie war nicht mehr die 'süße Prinzessin' von früher.
Sie war erwachsener geworden.......erwachsener als Peach es je sein könnte dachte sie und schmunzelte dabei. Sie hatte vorerst den Kontakt zu ihr abgebrochen,nachdem sie sich geweigert hatte,Unterstützung für die Verwundeten zu senden. Sie bereute es nur,weil sie somit auch den Kontakt zu Mario und vor allem zu Luigi abgebrochen hatte.
"Sei's drum! Ich kann auch auf andere Art und Weise mit ihnen reden....oder zumindest irgendwie Briefe schreiben...was weiß ich..." murmelte sie in Gedanken versunken vor sich hin,während langsame Schritte durch den ramponierten Thronsaal hallten."Mylady...es war schon wieder ein Bote hier...der Alchemist will offenbar eine Antwort...und das offenbar so schnell wie möglich!" sprach einer der wenigen Berater,die nicht aus Spaß von Krapo getötet worden waren. Daisy seufzte und holte tief Luft. Zum Einen,um sich auf die notwendige Antwort vorzubereiten und zum Anderen,um die Antwort hinauszuzögern. Der 'Alchemist'....all diese Leute hatten immer diese Berufsbezeichnungen gewählt um ihren Namen zu decken...einfach nur absurd! Allerdings war mit diesem Träger eines solch simplen Titels nicht zu spaßen. Der Alchemist war in ihrer gesamten Welt wohl der mit Abstand am fortschrittlichsten Entwickelte Ingeneur,den man finden konnte. Auch wenn er sehr....subtile Methoden hatte,um durchzusetzen,was er wollte.
"Also gut....wenn wieder einer seiner Schergen hier antanzt,sagen Sie ihm....öhm....also....Dass wir seiner Hilfe nicht bedürfen!" Der Minister schien nicht ganz damit einverstanden zu sein,verließ jedoch ohne Einwände wieder den Thronsaal.
Oh man,bin ich gut. Wie super ich das formuliert habe! dachte sie. Als sie realisiert über was sie sich gerade so sehr freute,stieg ihr die Schamesröte in die Wangen.Gut,dass keiner mitbekommt,wie ich mich gerade aufgeführt habe...Der Krieg tötet die Naivität wohl nie ab...
Sie hört eine kleine Klingel,aus dem unteren Teil des Schlosses."Das Essen ist fertig,natürlich....als ob ich nicht selbst kochen könnte! Ich bin kein Kind mehr,Verdammt!"
Sie fluchte auch noch auf dem Weg zum Speisesaal recht wüst vor sich hin....

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BeitragThema: Re: Schatten der Vergangenheit   Sa März 29, 2014 1:29 am

Antworten

Dimenzio schlug die Augen auf...und er bereute es sofort. Sein ganzer Körper fühlte sich an,als ob er mit tausenden Nadeln bedeckt wäre.
Er warf einen vorsichtigen Blick durch den spärlich beleuchteten Raum,auf der Suche nach Hinweisen, was passiert war. Da kam ihm der Kampf wieder in den Sinn. Sie hatten das Ding erledigt und er war geschlagen zu Boden gegangen.Wenigstens muss ich mir darum keine Sorgen mehr machen... dachte er und schob die hellweiße Krankendecke beiseite,unter der er lag. Er setzte sich mühsam und unter Schmerzen auf und besah sich seine momentane Kleidung. Er trug immer noch die selben Gewänder wie zuvor auch.....genauso zerfetzt wie zuvor..
Allerdings waren viele seiner Wunden bereits vollends verheilt.Verdammt....wie lange habe ich bitte geschlafen?!
Etwas tapsig stieß er sich von der Bettkante ab und stand auf. Zum Schweben war er momentan noch zu erschöpft....und im Übrigen zu faul....
Er ging mit schwachen Schritten durch den Eingang des Krankenlagers nach draußen in die brennend heiße Sonne. Es war überraschend wenig auf den Straßen los. Jedoch war für Dimenzio vorerst nur wichtig,dass er den Nekromanten fand und erfuhr was noch alles passiert war...

Rosalina wurde von einem lauten Rattern und dem Knirschen von splitterndem Holz geweckt. Mit ein wenig Anstrengung stellte sie sich schlaftrunken auf und sah sich in ihrer Umgebung um. Sie sah für längere Zeit nichts...
....bis eine unvorstellbar große stählerne Maschine hinter ihr durch das Dickicht brach. Das metallene Monstrum war mehrere Meter hoch,wie breit und ebenso lang. Es war als würde man einer lebenden Fabrik gegenüberstehen.
Rosalina schaffte es in letzter Sekunde der anrollende Maschine zu entgehen und sah wie Es,an ihr vorbei, weiter durch den Wald davonrauschte.Kurz darauf erstarb das ohrenbetäubende Rattern,gefolgt von einigem Zischen und Knarzen der herunterfahrenden Maschinen.
Aus der Richtung,in die das Ding davongefahren war, kam nun ein komplett in grau gehüllter Mann in ihre Richtung. Er hatte etwas von einem Wüstenbewohner,so wie er betucht war. das Einzige bisschen Haut,das er nicht mit grauen Leinen oder Lederkleidung abgedeckt hatte,waren seine Augen.
Ein paar Meter vor Rosalina blieb er stehen und deutete eine Verbeugung an. "Sind sie....Rosalina?" fragte er etwas direkt aber durchaus zögerlich. Sie nickte nur worauf er Sie ungefragt bei der Hand nahm. "Dann wird es sie sicher interessieren,dass ich Sie zu ihren....wie nennt man das doch gleich,ach ja genau.....wenn ich sie zu ihren Sternenkindern bringen kann!"
Rosalina starrte ihn ungläubig an."M..m...meine Lumas?! Geht es ihnen gut,ist ihnen etwas passiert?! Ich....also...." brachte sie aufgeregt hervor und wurde von ihrem Gegenüber unterbrochen:"Es geht den 'Lumas' gut,Ma'am. Ich sollte es wohl am Besten wissen....Sie sind schließlich in der Nähe meines momentanen Labors eingeschlagen...."
Er bedeutete ihr,in die riesige Maschine zu steigen. Sie zögerte ein wenig. Ihr gefielen solche Apparaturen einfach nicht....ihr war so etwas einfach unheimlich...Nach einiger Zeit üperwand sie sich jedoch und stieg nach Ihm,durch eine Luke, in das monströse Vehikel. Dröhnend wurden die Maschinen angeworfen und die gigantische Maschinerie setzte sich wieder in Bewegung....

Währenddessen kehrten Link und Zelda zum Schloss von Hyrule zurück. Sie hatten unzählige Narben und Schrammen von ihrer Reise davongetragen und hatte zu allem Überfluss nicht einmal gute Nachrichten zu überbringen. Erschöpft schleppten sie sich in den Thronsaal und ließen sich dort auf den weichen Teppich sinken.
"Ich glaube einfach nicht,dass das wahr ist!" sagte Link entschlossen,während Zelda etwas unschlüssig auf ihre Hände blickte."Weißt du,Zelda....Diese ganze Geschichte mit diesem komischen 'Weltfeind' kommt mir einfach zu unwirklich vor,als dass sie wahr sein könnte. Das Ganze ist vermutlich einfach nur eine Geschichte für unartige Kinder gewesen,oder so....irgendwas in der Richtung halt..." beharrte er weiter auf seiner Meinung und verschränkte trotzig die Arme. Zelda strich nur geistesabwesend über ihre Handrücken und gab eine recht knappe Entgegnung von sich:"Ganondorf war früher auch nur eine Geschichte,Link...."
Das brachte ihn tatsächlich zum Nachdenken. All das Geschehene war lange Zeit nichts als eine Geschichte gewesen....Eine Geschichte,die sich bis in alle Zeiten wiederholt...
Mehrere Minuten saßen Sie nun still einfach nur da,bis die Tür langsam aufgestoßen wurde und Mario und Luigi eintraten."Da seid ihr ja!" riefen sie Beide und liefen zu ihnen herüber."Mama Mia! Wo habt ihr euch den 'rumgetrieben,dass ihr so ausseht?!" fragte Luigi über ihre Verletzungen."Lange Geschichte." sagte Link monoton und stand zusammen mit Zelda auf. Als Sie die Mariobrüder sah,kam ihr wieder etwas in den Sinn:"Wo ist der Clown...." fragte sie und als Mario und Luigi ihr erzählten,dass Dimenzio losgezogen war um nach Peach und Merlon zu suchen,blieb ihr fast das Herz stehen.Ihr kamen die Worte der Prophezeihung wieder in den Sinn:Und wenn das Licht verblasst,wird sich der Dunkle erheben und den Zerstörer von seinen Ketten befreien,aufdass alle Existenz in ewiger Finsternis versinke.
Mario und Luigi konnten ihr und Link genau ansehen,dass es nicht gut war Dimenzio alleine losziehen zu lassen."..Ich denke,wir müssen euch erst einmal etwas sehr Wichtiges erzählen,damit ihr all das hier versteht..." sagte sie und bedeutete den Beiden sich zu setzen."Ihr solltet nicht stehen,wenn ihr das erfahrt. Also.....Wir waren aus gutem Grund so lange fort. Ich und Link haben Antworten darauf gefunden,was alles in letzter Zeit vor sich geht...Wir haben von einer Prophezeihun erfahren,die besagt,dass ein uralter Feind allen Lebens und des Lichts sich befreien wird und alles und jeder in der darauffolgenden Finsternis vergeht! In der Prophezeihun ist von einem 'Dunklen' die Rede,der dieses apokalyptische Schicksal einläuten wird....und seitdem wir Dimenzio ein wenig kennen,glauben wir,dass mit dem 'Dunklen' er gemeint ist!" erklärte sie ihnen die Kurzfassung.
Mario klappte die Kinnlade ein wenig auf,während Luigi langsam begann, mit verstehendem Blick, zu Nicken. Es machte für ihn durchaus Sinn,dass Dimenzio mit etwas derartigem gemeint sein könnte....allerdings war er sich da nicht so sicher. Es könnte genauso gut jeder Andere sein...und dennnoch: Dimenzio würde vor so etwas mit Sicherheit nicht zurückschrecken!

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BeitragThema: Re: Schatten der Vergangenheit   Mi Apr 02, 2014 5:16 am

(So,mit dem Kapitel hier ist der Prolog mehr oder weniger abgeschlossen......Jetzt geht die FF erst so richtig los ^_^)
Erkenntnis

Dimenzio hatte den Nekromanten nicht finden können. Er hatte nur eine Nachricht hinterlassen,dass er die Prinzessin 'In Sicherheit' bringe....das glaubt der ja nicht mal selbst..
Ein wenig ratlos setzte er sich auf die steinerne Treppenstufe eines Hausaufgangs und raufte sich,die von seiner Narrenkappe bedeckten, Haare. Er wusste nicht wo er nun hin sollte. Zum Schloss würde er vorerst nicht gehen. So lange er den Klempnern aus dem Weg gehen konnte,würde er das auch tun.
Er begann nachzudenken. Ihm kamen nun tatsächlich Zweifel,ob er nicht auf der falschen Seite stand. Dieser Dämon war nur ein Diener gewesen und sie hatten ihn nur mit Mühe niederringen können...außerdem konnte er mit seinen 'Verbündeten' einfach nichts anfangen. Er hasste sie alle wie die Pest...Warum machte er sich also die Mühe,sich weiter mit ihnen zusammenzutun.
Er selbst konnte mit seinen magischen Fähigkeiten mehr bewirken,als Sie sich je erträumen konnten.Er heizte sich mit solchen Gedanken nun selbst auf. Er redete sich ein,dass er sie nicht brauchte und sie einfach nur als Marionetten nützen müsste,bis sie schwach werden und er sie ohne großen Aufwand vernichten kann.
Es war wieder einer seiner üblichen Sinneswandel. Jedoch würde es dieses Mal weit größere Konsequenzen haben,als zuvor.
Dimenzio stand auf und begann,während er durch die Gassen der Wüstenstadt schwebte, zu murmeln: "Ich bin der größte Magier aller Zeiten,und selbst wenn jemand mächtiger ist als ich,dann werde ich ganz sicher nicht den Fehler machen,ihn zu bekämpfen...Ich denke es wird wieder Zeit für ein kleines ..'Verwirrspiel' Ahahahahahaha....."

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BeitragThema: Re: Schatten der Vergangenheit   Fr Apr 25, 2014 2:17 am

Der Allsehende

"Sie sind also immer noch nicht soweit,dass Sie IHN entlarvt haben. Zu Schade,dass ich solange warten muss...Ich werde wohl einen weiteren Diener auf Sie hetzen müssen, bevor ich meine Ketten sprengen kann...Was für eine schnöde Warterei das doch ist..." murmelte der Altvordere des Chaos in seiner körperlosen Gestalt vor sich hin.
Er war nun schon seit mehreren Jahrtausenden hier eingesperrt und nun,da seine Flucht zum Greifen nah war, scheiterte es daran,dass seine Feinde zu blind waren um den 'Dunklen' zu finden.
"Ich wundere mich wie dies Gutmenschen es bisher geschafft haben meine Diener zu überwältigen,wenn sie zu inkompetent sind,ihnen auf den Fersen zu bleiben!"
"Führst du wieder Selbstgespräche in deinem ewigen Exil?!" verhöhnte ihn sein ewiger Wächter Argus von der anderen Seite des magischen Siegels her.
Oh...Wie er diesen Adlerkopf hasste! Aber wenn alles bereit war, würde auch er bekommen,was ihm zustünde...

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