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 Der Alptraum

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Isa

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BeitragThema: Der Alptraum   Mo März 03, 2014 3:08 am

Ich schwebe inmitten von Nichts. Alles ist von der Dunkelheit zerfressen. Mein zu Hause, meine Familie, mein Leben, meine Existenz. Alles ist Dahin. Es wird nie wieder so sein, wie es einmal war. Ich schwebe mit meiner letzten Kraft. Meine Augen so groß wie noch nie, mein Herzschlag so unregelmäßig wie noch nie. Das Vergangene wiederholt sich immer wieder in meinem Kopf. Ich will das nicht. Meine Kinder schreien. „Mama!“, rufen sie, ehe ihr Leben dahinscheidet und sie zerfetzt werden. Ich konnte nichts tun. Mein Körper war gelähmt von dieser dunklen Energie. Ich konnte weder etwas spüren noch konnte ich den kleinsten Muskel anspannen. „Nein!“, schrie ich verzweifelt. Die Kuppeln auf meinem Schiff brachen in sich zusammen, unter den Trümmern die Leichen meiner Kinder vergraben. Der Anblick ließ meine Augen wässrig werden. Ich schluchzte und weinte. Wieso konnte ich nichts tun? Eine riesige Explosion. Mein Schiff wurde auseinander gerissen, die Trümmer von der Dunkelheit verschlungen. Nur ich überlebte. Mein Schutzschild hatte mich gerettet. Ich balle meine Hände zu Fäusten. Ich spüre die Tränen meine Wangen runter laufen. Ich spüre das Entsetzen, das sich in meinem Körper ausbreitet. Ich spüre die kochende Wut in meinem Herzen. All die Freude ist weg. All die positiven Gedanken sind verschwunden. Ich bin wütend. Wütend auf alles. Wütend auf das Schicksal. Wütend auf die Galaxien. Wütend auf die Sterne. Wieso konnte ich nichts tun? Geplagt von diesem Gedanken schwebe ich im Nichts. Das Einzige, das noch übrig geblieben war. Das große und endlose Nichts. Ich will nicht mehr leben. Ohne meine Familie kann ich nicht leben. Ohne mein zu Hause kann ich nicht leben. Wie soll ich auch so weiterleben? Ich lebe schon sehr lange. Ich komme damit klar, wenn ich mein Leben liegen lasse. Vielleicht werde ich sie wieder sehen. Im Jenseits. Werden sie wütend auf mich sein? Dafür, dass ich nichts tun konnte? Dafür, dass ich sie sterben ließ? Wenn ich genauer darüber nachdenke will ich sie gar nicht wieder sehen. Ich schließe meine Augen. Ich sehe das Rot der Explosion. Mein Schutzschild musste mich unbedingt schützen. Nun war es außer Gefecht gesetzt. Ich hatte keinen Schutz mehr. Ich hatte keinen weiteren Grund mehr zum Leben. Ich schwebe…

Ich öffne geschockt meine Augen. Mir ist heiß, die Schweißtropfen laufen mir von der Stirn. Ich liege in einem Bett. In meinem Bett. Eines meiner Kinder schwebt neben mir. Es hat mich geweckt. Ich realisiere die Situation erst nicht. War es nur ein Traum? Es war so real wie noch nie. Ich setze mich hin. Mein Kind schaut mich mit großen Knopfaugen an. Ich lächle es an und nehme es fest in den Arm.
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